Die schönsten Ecken Österreichs: was Besucher wissen sollten
Die schönsten Ecken Österreichs: was Besucher wissen sollten
Österreich ist auf kleiner Fläche erstaunlich vielfältig. Zwischen dem Bodensee im Westen und dem Neusiedler See im Osten liegen keine 600 Kilometer, landschaftlich aber mehrere Welten.
Almen und ihre Saison
Auf Almen gilt besondere Vorsicht bei Weidevieh. Abstand halten, Hunde anleinen und bei Bedarf ableinen, wenn Tiere direkt auf einen zukommen.
Das Wetter im Hochgebirge schlägt schnell um. Gewitter bilden sich im Sommer typischerweise am frühen Nachmittag, weshalb frühe Starts üblich sind.
Märkte als eigenes Ziel
Bauernmärkte verkaufen direkt vom Produzenten. Das ist teurer als im Supermarkt, dafür ist die Herkunft nachvollziehbar.
Der Brunnenmarkt in Wien-Ottakring zählt zu den größten Straßenmärkten Europas und läuft von Montag bis Samstag. Er ist deutlich weniger touristisch geprägt als der Naschmarkt.
Anreise und Erreichbarkeit
Das Klimaticket gilt österreichweit im öffentlichen Verkehr und rechnet sich bereits bei wenigen längeren Fahrten im Jahr.
Bei beliebten Zielen sind Parkplätze im Sommer früh voll. Manche Täler sind an Spitzentagen für den Individualverkehr gesperrt. Mehr Themen dieser Art stehen dort.
| Hochalpen | Tirol, Salzburg, Kärnten | Juni bis Oktober |
| Seen | Salzkammergut, Kärnten | Mai bis September |
| Klammen | quer durch die Alpenregionen | Frühjahr bis Herbst |
| Flachland und Steppensee | Burgenland | ganzjährig |
Was für Jüngere funktioniert
Seen mit flachem Einstieg sind für kleinere Kinder sicherer. Bergseen fallen dagegen oft steil ab und sind sehr kalt.
Museen und Schauhöhlen sind gute Ausweichziele bei schlechtem Wetter und in fast jeder Region vorhanden.
- Wegegebot in Schutzgebieten einhalten
- Abstand zu Weidevieh halten, Tore wieder schließen
- Abfall vollständig mitnehmen, auch organischen
- Drohnen in Nationalparks sind nicht erlaubt
Wasserfälle und Flusslandschaften
Die Donau bildet die größte Flussachse des Landes. Die Wachau zwischen Melk und Krems ist als Kulturlandschaft besonders bekannt.
Auen entlang der großen Flüsse stehen vielfach unter Schutz und beherbergen Arten, die anderswo längst verschwunden sind.
Bauwerke mit Geschichte
Kombitickets aus Führung und Verpflegung sind verbreitet und meist günstiger als die Einzelposten zusammen. Weitere Einträge zu Natur und Städte in Österreich sind nach Kategorien sortiert.
Bergwerke und Schaustollen sind in der Steiermark, in Salzburg und in Oberösterreich erhalten und geben Einblick in die industrielle Vergangenheit.
Zum Schluss
Öffnungszeiten, Saisonzeiten und Sperren ändern sich. Vor der Anfahrt lohnt immer ein Blick auf die Seite des jeweiligen Betreibers.
Am meisten bringt die Kombination aus einem bekannten Ziel und einem stillen Platz in der Nähe. So sieht man beide Seiten einer Region.
Die Wintersaison im Gelände
Städtebesuche funktionieren im Winter besonders gut. Museen, Kaffeehäuser und Adventmärkte füllen den Tag ohne Abhängigkeit vom Wetter.
Rodelbahnen sind meist beleuchtet und auch am Abend befahrbar. Der Aufstieg zu Fuß gehört bei den meisten dazu.
Freilichtmuseen versammeln historische Bauernhäuser aus einer Region an einem Ort. Sie funktionieren auch bei mäßigem Wetter gut.
Stift Melk über der Donau ist eines der bekanntesten Barockbauwerke des Landes und liegt am Beginn der Wachau, was sich gut zu einem Tagesausflug verbinden lässt.
Was Österreich landschaftlich ausmacht
Grob lässt sich das Land in vier Zonen teilen: die Hochalpen im Westen und Süden, die Voralpen, das Donautal mit den Hügellandschaften und die pannonische Ebene im Osten.
Die Donau bildet eine eigene Achse mit Weltkulturerbe-Landschaften wie der Wachau, die sich gut mit dem Rad erschließen lassen.
Was eine Klamm ausmacht
Nach starken Regenfällen kommt es zu kurzfristigen Sperren. Ein Blick auf die Seite des Betreibers vor der Anfahrt ist deshalb sinnvoll.
Klammen sind enge, von Wasser ausgewaschene Felsschluchten. In Österreich sind viele davon über Stege und Treppen erschlossen und gegen Eintritt begehbar.
Zwischen Schneeschmelze und erstem Frost
Der Winter verschiebt alles in die Skigebiete und in die Städte. Viele Naturziele sind dann nicht oder nur mit Ausrüstung zugänglich.
Der Frühsommer ist die beste Zeit für Wasserfälle, weil die Schneeschmelze die Wasserführung deutlich erhöht.
Wochenmärkte gibt es in praktisch jeder größeren Gemeinde, meist an ein bis zwei fixen Tagen. Der Vormittag ist die sinnvolle Zeit für einen Besuch.
Budget für einen Tag im Gelände
Gästekarten der Unterkünfte enthalten in vielen Regionen freie Fahrten und Ermäßigungen. Sie werden oft nicht aktiv angeboten.
Wer außerhalb der Hauptsaison unterwegs ist, zahlt bei Unterkünften deutlich weniger, hat dafür ein eingeschränktes Angebot.
Die unbekannteren Plätze
Wer eine Region mehrfach besucht, findet mit jedem Mal mehr. Das gilt besonders für die Gebiete abseits der großen Skiorte.
Tourismusverbände der Regionen führen eigene Verzeichnisse, die vollständiger sind als überregionale Übersichten.
Das Bahnnetz erschließt die Haupttäler gut. In Seitentälern übernehmen Postbusse, die aber deutlich seltener fahren, teils nur wenige Male am Tag.
Was Leser am häufigsten wissen wollen
Wann sind Wasserfälle am eindrucksvollsten?
Im Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wasserführung erhöht. Nach längeren Trockenperioden im Spätsommer fällt der Eindruck deutlich ab.
Sind Drohnen erlaubt?
In Nationalparks und über Wildschutzgebieten nicht. Auch außerhalb gelten enge rechtliche Grenzen, die vorab zu klären sind.
Wo ist es am wenigsten überlaufen?
Eine Talstufe weiter oder in Seitentälern, bei landschaftlich vergleichbarem Angebot. Der Aufwand bei der Anreise ist meist etwas höher.
Angaben zu Wegen und Erreichbarkeit geben den üblichen Stand wieder. Kurzfristige Sperren sind besonders nach Unwettern möglich.